Eine Facebook-Studie ergab, dass 85 % der Videos auf ihrer Plattform ohne Ton angesehen werden. Ähnliche Zahlen gelten für Instagram, LinkedIn und TikTok. Wenn deine Videos keine sichtbaren Untertitel haben, erreicht die Mehrheit der Scrollenden deine Botschaft nie – sie scrollen einfach weiter.
Hier sind drei kostenlose Methoden, um Untertitel hinzuzufügen, von der schnellsten bis zur am stärksten automatisierten.
Methode 1 — Automatisches Einbrennen mit ZinAIStudio (am stärksten automatisiert)
Wenn du ein Video aus Audio oder einem Skript erstellst, kümmert sich ZinAIStudio automatisch um Untertitel als Teil des Produktionsprozesses. Du brauchst kein separates Tool.
- Lade deine MP3-, WAV- oder M4A-Datei bei ZinAIStudio hoch
- Die KI transkribiert dein Audio und erstellt automatisch eine zeitgesteuerte SRT-Datei
- Die Untertitel werden während des Exports dauerhaft ins Video eingebrannt
- Lade dein MP4 herunter – Untertitel sind eingebettet, immer sichtbar, auf jeder Plattform
Am besten für: ein neues Video von Grund auf mit Audio erstellen. Untertitel und Video werden gemeinsam in einem Schritt gebaut.
Nicht geeignet für: Untertitel zu einem bereits vorhandenen Video hinzufügen. Nutze dafür Methode 2 oder 3.
Methode 2 — Eine SRT-Datei erstellen und importieren
Wenn du bereits ein Video hast und nur eine Untertiteldatei zum Hochladen auf YouTube oder zum Importieren in einen Editor benötigst:
- Gehe zu unserem kostenlosen Untertitel-Generator
- Tippe dein Skript mit Zeitstempeln ein (oder füge den Text ein)
- Klicke auf Generieren und lade die .srt-Datei herunter
- Lade die .srt bei YouTube hoch (im Bereich Untertitel der Videoeinstellungen) oder importiere sie in deinen Editor
YouTube, Vimeo und die meisten Videoplattformen akzeptieren .srt-Dateien und zeigen sie als vom Zuschauer aktivierbare Untertitel an. Die Einschränkung: Zuschauer müssen sie einschalten – sie sind nicht standardmäßig eingebrannt.
Am besten für: YouTube-Uploads, bei denen du saubere, weiche Untertitel möchtest, oder wenn du Untertitel in mehreren Sprachen anbieten willst.
Methode 3 — CapCut-Auto-Untertitel (am besten für vorhandenes Video)
Wenn du eine vorhandene Videodatei hast und Untertitel ohne Programmierung oder manuelle Arbeit einbrennen möchtest:
- Öffne CapCut (kostenlos, Desktop oder Mobil)
- Importiere dein Video
- Klicke auf Text → Auto-Untertitel
- CapCut transkribiert dein Audio und erstellt automatisch Untertitel-Overlays
- Korrigiere etwaige Fehler, gestalte die Untertitel und exportiere dann
CapCuts Auto-Untertitel sind präzise, und die Gestaltungsoptionen sind gut. Das Ergebnis ist wasserzeichenfrei. Der Kompromiss: Es erfordert manuelle Überprüfung und etwas Bearbeitung – kein Ein-Klick-Prozess.
Am besten für: Untertitel zu einem vorhandenen Videoclip hinzufügen. Funktioniert besonders gut bei Kurzform-Inhalten.
Eingebrannte vs. weiche Untertitel — was ist besser?
- Eingebrannt (hardcoded): dauerhaft Teil des Videobilds. Immer sichtbar, auf jeder Plattform, in jeder Vorschau. Am besten für soziale Medien.
- Weiche Untertitel (SRT/VTT): eine separate Datei. Der Zuschauer muss sie aktivieren. Am besten für YouTube, wenn du mehrsprachige Unterstützung oder ein sauberes Seherlebnis für Zuschauer ohne Untertitel bieten möchtest.
Für soziale Medien (Instagram, TikTok, LinkedIn, X) ist Einbrennen die richtige Wahl – die Plattform zeigt weiche Untertitel in Feed-Vorschauen nicht zuverlässig an.
Kurze Zusammenfassung
- Ein neues Video aus Audio erstellen? → ZinAIStudio (automatisch, eingebrannt)
- Eine SRT-Datei für YouTube nötig? → Kostenloser Untertitel-Generator
- Untertitel zu einem vorhandenen Video hinzufügen? → CapCut Auto-Untertitel